Archäologische Sonderausstellung – Eintritt frei

Einzigartiger Schmuck, außergewöhnliche Luxusobjekte
und wiedergewonnene Fertigkeiten alter Meisterschmiede

Als unweit der Heuneburg vor sieben Jahren die unberaubte Grabkammer einer frühkeltischen Fürstin im Block geborgen wurde, brach eine Sternstunde für die Landesarchäologie an. Die Erforschung dieser ungewöhnlichen Dame, die 583 vor Christus in der Donauebene bestattet wurde, erbrachte einzigartigen filigran verzierten Goldschmuck, kunstvoll gerabeitete Bernsteinobjekte und außergewöhnliche Bronzearbeiten.

Im Anschluss an den Ausstellungserfolg „Das Geheimnis der Keltenfürstin“, in dem Originalfunde aus dem Prunkgrab präsentiert wurden, bieten sich erneut faszinierende Einblicke in die Lebenswelt der frühkeltischen Zeit.

Die Folgeausstellung zeigt nun, vom 22. April bis 2. Juli 2017, erstmals die hochwertigen Nachbildungen der Originalfunde, die von einem renommierten Schweizer Experimentalarchäologen nach alter Tradition in aufwändiger Feinarbeit hergestellt wurden. Den Besucher erwartet das eindrückliche Bild einer überraschend hochentwickelten frühkeltischen Handwerkskunst, die offensichtlich in enger Beziehung zu den Etruskern und Griechen stand.

Entdecken Sie das Prunkgrab der Keltenfürstin und tauchen Sie ein in die Welt der Kelten.

 

Öffnungstage / Öffnungszeiten:

03. bis 18. Juni
Während der Pfingstferien ist die Ausstellung täglich geöffnet
Öffnungszeiten: siehe unten

24. und 25. Juni
Samstag und Sonntag geöffnet – Parallel zur Ausstellung ist ein großes Kelten-, Römer- und Germanenlager vor Ort
Öffnungszeiten: siehe unten

01. und 02. Juli
Samstag und Sonntag geöffnet – Am Samstag finden Vorführungen zum keltischen Salzsieden statt
Öffnungszeiten: siehe unten

 

Öffnungszeiten:

Pfingsferien (Mo.-Fr.) 10:00-18:00 Uhr
Samstag 10:00-21:00 Uhr; Sonn- und Feiertage 10:00-20:00 Uhr

 

Führungen:

Sonn- und Feiertage 12:00, 15:00 und 17:00 Uhr

 

Veranstalter:

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Regierungspräsidium Stuttgart) in Kooperation mit der Gemeinde Hülben und den Gemeinden Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler (Region am Heidengraben)

 

Veranstaltungsort:

Hülben, Sport- und Freizeitgelände Rietenlau
GPS: 48°31’33.6“N   9°24’44.4“E; 48.526008, 9.412334

 

Bewirtung:

Samstag 11:00-21:00 Uhr; Sonn- und Feiertage 11:00-20:00 Uhr

 

Gebuchte Führungen:

Im Zeitraum vom 19. bis 30. Juni besteht für Gruppen die Möglichkeit, auch wochentags Führungen zu buchen.
Bitte wenden Sie sich hierfür an: gerd.stegmaier@huelben.de oder postalisch Gerd Stegmaier, Hauptstr. 1, 72584 Hülben

 

 

Veranstaltungen und Vorträge:

24. und 25. Juni
Im Bereich des Ausstellungsgeländes findet ein großes Reenactement-Wochenende, mit zahlreichen Vorführungen von Kelten-, Römer- und Germanen-Gruppen statt

01. Juli
Im Bereich des Ausstellungsgeländes finden Vorführungen zur prähistorischen Salzherstellung an einem originalgetreuen, keltischen Siedeofen statt

 

Weitere aktuelle Informationen unter: https://de-de.facebook.com/ErlebnisfeldHeidengraben/

 

Archäologische Tagung – Teilnahme und Eintritt frei

Archäologische Tagung

Archäologische Tagung

6. Mai 2017 – Rietenlauhalle Hülben

Programm:

10:00      Begrüßung
Bürgermeister Siegmund Ganser, Hülben
Prof. Dr. Claus Wolf, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Moderation Gerd Stegmaier

10:30      Der urgeschichtliche Mensch als Schöpfer der ältesten Kunst aus den Höhlen der Schwäbischen Alb
Prof. Dr. Nicholas Conard, Universität Tübingen

11:00      Die ersten Siedler in einer rauen Landschaft – die Jungsteinzeit auf der Schwäbischen Alb
Dr. Jörg Bofinger, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

11:30      Grabhügel und Höhensiedlungen – Die Bronzezeit auf der Schwäbischen Alb
Prof. Dr. Martin Bartelheim, Universität Tübingen

12:00      Kurzpräsentation Projekt Inter!m am Heidengraben
Ulrike Böhme, Inter!m e. V. – Kulturhandlungen Schwäbische Alb, Münsingen 

12:15       Mittagspause

Moderation Frieder Klein

14:00      Die Heuneburg und die frühkeltische Zeit auf der Alb
Prof. Dr. Dirk Krausse/Dr. Leif Hansen, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

14:30       Oppidum und Viereckschanze – Späte Kelten auf der Schwäbischen Alb
Gerd Stegmaier, Gemeinde Hülben, Region am Heidengraben/Dr. Günther Wieland, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

15:00       Der Alblimes und die römische Besiedlung zwischen Neckar und Donau
Dr. Martin Kemkes, Archäologisches Landesmuseum, Rastatt

15:30       Kaffepause

Moderation Jörg Bofinger

16:00      Adelssitze, Dörfer, Gräber – Alamannische Siedler auf der Schwäbischen Alb
Dr. Dorothee Ade, ARCHÄO-Kooperation für Kulturvermittlung, Rottenburg-Wendelsheim

16:30      Aus Stein gebaut…. – Die mittelalterliche Burgenlandschaft Schwäbische Alb
Manfred Waßner, Landratsamt Esslingen, Kreisarchiv

 

Parallel zur Tagung wird im Vorfeld der Rietenlauhalle die Sonderausstellung „Das Geheimnis der Keltenfürstin“ von der Heuneburg zu sehen sein.

Sonderführungen durch die Ausstellung werden in den Tagungspausen durch Dipl.-Rest. Nicole Ebinger-Rist  (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg) angeboten.

Die Teilnahme an der Tagung sowie der Eintritt in die Ausstellung sind kostenfrei!

 

Anmeldung erwünscht unter: gerd.stegmaier@huelben.de
oder auf postalischem Weg an Gerd Stegmaier, Hauptstraße 1, D-72584 Hülben

 

Copyright-Fotoaufnahmen:
Keramik, Feuersteingeräte und „Löwenmensch“ (Y. Mühleis, Landesamt für Denkmalpflege)
Keramikgefäß mit Bronzearmring (Chr. Schwarzer, Landesamt für Denkmalpflege)